Die Geschichte der Alarmierung

Die Geschichte der Alarmierungsarten ist so alt wie die Kenntnis vom Feuer selbst.

Die Angst und Faszination die das Feuer vor tausenden Jahren auslösen konnte, wohnt ihm noch Heute inne. In kontrolliertem Rahmen spendet es wohlige Wärme und Behaglichkeit, außerhalb dieses Rahmens stellte es eine lebensbedrohliche Gefahr dar und das nicht nur für den direkten Profiteur. So wurden und haben unsere Vorfahren höchstwahrscheinlich akustisch vor Dieser und anderen Gefahren gewarnt, so bald sie erkannten wie man Geräusche zur Warnung Dritter nutzen kann. Währen der Ruhephasen und Schlafenszeiten fungierten von der Angst ergriffene Tiere als mehr oder minder zuverlässiger Hinweisgeber auf eine drohende Gefahr.

Das Wort als Warnhinweis.

Mit der Ausbildung einer gemeinsamen lokal begrenzten Sprache kann man davon ausgehen, das eine Alarmierung durch das Rufen bedrohlich klingender Laute oder Ausdrucksweisen und später dann Worten, das erste Mittel der Wahl gewesen sein dürften. Die Taktik ist auch Heute noch die schnellste Möglichkeit auf eine unmittelbare Gefahr im näheren Umfeld hinzuweisen.

Mit der Entwicklung zum festen Wohnsitz und dem Austausch von Fähigkeiten und Produkten, kam es zur Bildung gemeinschaftlicher Wohnstätten von großen Häusern bis hin zu Häusergruppen und Siedlungen. Parallel entwickelte sich die Gefahr durch nicht selbst verursachte Feuer in Gefahr zu geraten. Da die frühzeitlichen Siedlungen räumlich meist sehr effektiv genutzt wurden, konnte man immer noch mit durch den Menschen verursachten akustischen Signalen ausreichend Aufmerksamkeit erzeugen.

Die Glocke

Die erste dokumentierte technische Revolution in der Alarmierung der Menschheit stellt bis heute die Glocke dar. Sie vergrößerte den Wirkradius der Alarmierung von wenigen Metern, bei schlechten Bedingungen wie Sturm oder Schneefall, auf mehrere Kilometer bei guten Bedingungen und brach so auch den geografisch-optisch bedingten Wahrnehmungshorizont auf. Die ältesten, bis heute wiedergefundenen Glocken wurden vor mehr als 3500 Jahren im heutigen China verloren.

Glocken sind weithin wahrnehmbare Kommunikationsmittel und um ihre akustische Wirkung weiter zu optimieren und wahrscheinlich auch die Ohren des Glöckners zu schonen, begannen die Menschen in unserer Gegend, die Glocken ab dem 8. Jahrhundert in hohe Türme zu hängen. Mit den Türmen kam auch die Möglichkeit der optischen Wache über die Siedlungsgrenzen hinaus.

Die Feuerglocke

Die Feuerglocke hatte damit zunächst nichts mit einer Feuerwehr im modernen Sinne zu tun. Sie war ein Instrument der städtischen und dörflichen Brandverhütung und Gefahrenkommunikation. Die Feuerglocke konnte entweder eine der normalen Kirchenglocken, eine spezielle Glocke,
eine Sturmglocke oder eine separat aufgehängte weltliche Glocke sein. Manche Feuerglocken unterschieden sich sogar durch ihre Inschrift und Gestaltung von den liturgischen Glocken.

Spezielle Feuerglocken

Mit zunehmender Bedeutung entstanden tatsächlich eigene Feuerglocken.
Ein eindrucksvolles Beispiel ist die Feuerglocke von Schramberg von 1748. Sie wurde von Meinrad Anton Grieninger in Villingen gegossen und ist als historische Feuerglocke des damaligen Marktfleckens dokumentiert.

externer Link

Was bedeutete „Feuerglockenzeit“?

Das Wort hängt mit dem alten Prinzip des „Feuer bedecken“ zusammen. Am Abend sollte offenes Feuer in Häusern, Werkstätten und Gaststätten nicht unbeaufsichtigt weiterbrennen. Das Läuten einer bestimmten Glocke signalisierte deshalb ursprünglich:
Jetzt ist die Zeit gekommen, Feuerstellen zu löschen oder sicher abzudecken. Aus diesem ursprünglich feuerpolizeilichen Signal entwickelte sich vielerorts gleichzeitig eine allgemeine Sperrstunde. Die Feuerglocke war damit ein frühes Instrument der präventiven Brandschutzorganisation. externer Link

Wie funktionierte eine Feuerglocke?

Die historischen Feuerordnungen von Güstrow aus 1676 und 1751 zeigen sehr anschaulich, wie ausgefeilt dieses System sein konnte. Wenn innerhalb der Stadt ein Feuer festgestellt wurde, sollte die Sturmglocke geläutet werden. War dagegen ein Feuer außerhalb der Stadttore sichtbar, wurde eine kleinere Glocke mehrfach hintereinander geläutet. externer Link

Die Bevölkerung musste lernen, verschiedene Glockensignale zu unterscheiden.
Eine Glocke konnte beispielsweise bedeuten:

normales KirchengeläutGottesdienst / religiöses Ereignis
Sperrglocke / FeuerglockeEnde der erlaubten Feuerzeit / Sperrstunde
Sturmläutenakute Gefahr
Glockenmuster 1Brand innerhalb der Stadt
Glockenmuster 2Brand außerhalb der Stadt
einzelne Schlägeteilweise besondere Gefahrenmeldung

Die genaue Bedeutung war regional sehr unterschiedlich. Es gab kein deutschlandweit einheitliches „Feuerglockensignal“.

Warum war Feuer damals eine existenzielle Gefahr?

Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Siedlungen und Städte waren besonders brandgefährdet.
Typisch waren Holz- und Fachwerkgebäude, Strohdächer, eine enge Bebauung, offene Feuerstellen sowie Holzlager, offene Herdstellen, Kerzen und Öllampen, fast in Jeden Haus lagen zur Lagerung und als Vorrat Heu und Stroh. In nahezu jedem Dorf gab es Schmieden und/oder andere feuerintensive Gewerke, zudem meist eine begrenzte Wasserversorgung und kaum organisierte Löschmannschaften im modernen Sinn. Ein einzelner Hausbrand konnte deshalb sehr schnell zu einem Stadt- oder Dorfbrand werden.
Gerade deshalb entwickelte sich das Feuerlöschwesen zunächst weniger aus einer professionellen Feuerwehr als aus einer Kombination von:
Brandverhütung + Wachdienst + Alarmierung + allgemeiner Hilfspflicht + bereitgehaltenem Löschgerät oder aus den Interessen einer Feuerschutzversicherung.

Die zentrale Rolle des Türmers

Eine der wichtigsten Figuren dieser Zeit war der Türmer. Er hatte von einem hohen Turm aus die Umgebung zu beobachten. Wurde ein Brand erkannt, musste der Türmer die Feuerglocke bzw. Sturmglocke läuten, zusätzlich ein Horn blasen und durch Fahne oder Laterne die Richtung des Brandes anzeigen beziehungsweise den Brandort ausrufen.
Diese Kombination ist beispielsweise für Hamburg dokumentiert. Diese Aufgaben waren spätestens in den Feuerordnungen des 16. Jahrhunderts geregelt. externer Link

In Trier arbeitete der letzte Türmer von St. Gangolf noch bis 1905. externer Link

Das ist bemerkenswert, weil hier bereits ein regelrechtes analoges Informationssystem entstand:
Alarm → Ort bestimmen → Richtung anzeigen → Bevölkerung / Rettungskräfte mobilisieren.

Die Nachtwächter

Neben dem Türmer waren die Nachtwächter entscheidend. Sie kontrollierten nachts die Straßen und sollten unter anderem auf Feuer achten. Bei einem Brand konnten sie „Feurio!“ rufen, mit dem Horn oder Feuerhorn alarmieren, an Türen und Fenster klopfen, die Bevölkerung wecken oder zum Turm bzw. zur Feuerglocke eilen. Eine historische Feuerordnung aus dem Kurfürstentum Trier verpflichtete Nachtwächter beispielsweise zu alledem.
Im Laufe der Zeit kamen weitere Alarmmittel hinzu. Dazu gehörten neben Nachtwächterhorn oder Feuerhorn auch Trommel, Trompete, Knarre, Pfeife, Böllerschüsse und Musketenschüsse.

Die Elektrizität

Der erste elektrische Feuermelder wurde 1850 von der Firma Siemens vertrieben. Diese sendeten nach ziehen an einem Griff, über das damals sehr moderne Telgraphennetz die eigene Position mittels Morse-Alphabets an den im Feuerwehrdepot befindlichen Morse-Apparat und parallel erklang ein Klingelton.
In Berlin wurde bereits 1851 eine telegrafische Feuermeldeanlage eingerichtet. Siemens & Halske errichtete für Berlin ein System mit 37 Feuermeldestellen. Diese konnten bei der neu gegründeten Berliner Berufsfeuerwehr Alarm auslösen. externer Link ( A. Telegraphen-Apparate Seite 5)

Feuerwarnmelder wie Schmelzlotmelder und Differentialmelder wurden mit dauerhaftem Niederstrom versorgt, bei einem Brand wurde durch thermische Beanspruchung des Materials der Stromkreis unterbrochen und so ein Alarm ausgelöst. Welcher dann an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden musste. Diese kamen aber eher in Fabriken und Behörden vor, weniger bis nie in privat genutzten Objekten.

Um 1900 setzten sich „Moderne Fernmelde-Anlagen“ der Firma Siemens mit Anschluss an das Telefonnetz allmählich durch. Ähnlich wie bei den bis heute gebräuchlichen Druckknopf- oder Handfeuermeldern musste man eine Glasscheibe zerbrechen und mittels eines einfachen Mechanismus („Knopf tief drücken“ oder „Hebel ziehen und loslassen“) den Alarm auslösen. Ab 1906 wurden dann Feuermelder mit Sprechmöglichkeit vertrieben. externer Link A. Telegraphen-Apparate Seite 17 ff.)

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Elektrifizierung des Feueralarms.
Mit elektrischer Telegrafie konnten Alarmgeber und Alarmempfänger verbunden werden.
Mechanische Systeme wie der Wagnersche Hammer ermöglichten anschließend automatisierte Alarmgeber und Alarmglocken.
Jetzt übermittelte Jedermann ob wissentlich oder nicht, die Position seiner Alarmierung und die nächstgelegene Sirene konnte umgehend ertönen.

Die Sirene verdrängt die Feuerglocke

Im 20. Jahrhundert wurde die Sirene zum dominierenden öffentlichen Alarmmittel. Durch unterschiedliche Tonsignale konnten verschiedene Alarmarten unterschieden werden.

Die ersten Notrufnummern

Mit der Verbreitung des Telefons in den Ballungszentren entstand eine neue Möglichkeit: Der Bürger konnte einen Brand oder eine andere Gefahr direkt an eine Feuerwache oder Polizeidienststelle melden. Das Problem bestand allerdings darin, dass es keine einheitliche Nummer gab.
Man wählte die NULL für die Vermittlung und lies sich anschließend mit der Feuerwehr verbinden. Damit existierte zunächst ein System, das stark von der jeweiligen örtlichen Telefon- und Verwaltungsstruktur abhängig war.

Die ersten standardisierten Notrufnummern

In den 1930er- und 1940er-Jahren begann sich international die Idee durchzusetzen, dass Notfälle über kurze, leicht merkbare Telefonnummern gemeldet werden sollten.
Am 30. Juni 1937 wurde in London die Nummer 999 eingeführt. Sie gilt als erster öffentlicher dreistelliger Notruf der Welt. Auslöser waren unter anderem Probleme bei der schnellen Erkennung dringender Telefonanrufe nach einem tödlichen Brand im Jahr 1935.
Die Nummer wurde zunächst nur in einem begrenzten Bereich Londons eingesetzt. Später wurde sie landesweit ausgebaut.
Damit entstand ein grundlegendes Prinzip, das sich später weltweit wiederfinden sollte:

Eine kurze, leicht merkbare Nummer soll den direkten Zugang zu professioneller Hilfe ermöglichen.

Die Notrufnummern in Deutschland

In Deutschland entstanden bereits in der Nachkriegszeit die später bekannten Nummern. Die 110 für die Polizei und 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst wurden bereits ab den 1950er-Jahren in einzelnen deutschen Städten verwendet. Eine bundesweite einheitliche Erreichbarkeit existierte jedoch zunächst nicht.

1948 führt Nürnberg die 112 ein.
1952 führt Hamburg die 112 ein.
1954 führen Stuttgart und Berlin die 112 ein.
1955 führt München die 112 ein.
In den 1950er Jahren verbreitet sich die 112 in weiteren Städten.

Die Entwicklung verlief in beiden deutschen Staaten unterschiedlich.

In der DDR waren die Nummern 110 für die Volkspolizei und 112 für die Feuerwehr bereits seit den 1950er-Jahren flächendeckend etabliert. Für medizinische Notfälle kam später die 115 hinzu; sie wurde 1976 einheitlich eingeführt. Damit besaß die DDR bereits vor der Bundesrepublik ein landesweit einheitliches System kurzer Notrufnummern.

Die BRD und das „Notrufsystem 73“

Ein besonders wichtiger Abschnitt der deutschen Geschichte des Notrufs ist mit dem Namen Björn Steiger verbunden. Am 3. Mai 1969 wurde der achtjährige Björn Steiger auf dem Heimweg von einem Schwimmbad in Winnenden von einem Fahrzeug angefahren. Nach Angaben der Björn-Steiger-Stiftung traf der Rettungswagen erst nach rund einer Stunde ein. Der Junge starb schließlich an den Folgen eines Schocks. Seine Eltern, Ute und Siegfried Steiger, begannen daraufhin, sich für eine grundlegende Verbesserung des deutschen Rettungswesens einzusetzen. Ihre Forderungen gingen deutlich über eine Telefonnummer hinaus: ein bundesweit einheitlicher Notruf, schnelle Alarmierung, zentrale Rettungsleitstellen, bessere Ausstattung des Rettungsdienstes, kürzere Hilfsfristen, eine bessere Koordination der Rettungskräfte.
Damit wurde der Notruf zunehmend nicht mehr als bloße Telefonnummer verstanden, sondern als Teil einer gesamten Rettungskette.

Der entscheidende politische Schritt erfolgte am 20. September 1973. Bund und Länder beschlossen die bundesweite Einführung der Notrufnummern:

  • 110 – Polizei
  • 112 – Feuerwehr und Rettungsdienst

Damit wurde erstmals ein bundesweit einheitlicher technischer und organisatorischer Rahmen geschaffen. Das sogenannte „Notrufsystem 73“ war deshalb mehr als die Einführung zweier Telefonnummern. Es definierte auch technische Anforderungen an die Notrufverbindungen. Dazu gehörten unter anderem die bevorzugte Behandlung von Notrufen, die kostenlose Nutzung und Möglichkeiten zur Identifizierung beziehungsweise Rückverfolgung des Anschlusses. Die Einführung erfolgte anschließend schrittweise in den Ortsnetzen. Bis 1979 war das System schließlich im letzten Ortsnetz der damaligen Bundesrepublik eingerichtet.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die unterschiedlichen Systeme schließlich im gesamtdeutschen Telefon- und Rettungssystem zusammengeführt.

112 wird zur europäischen Notrufnummer

Die eigentliche internationale Karriere der deutschen 112 begann allerdings erst später.
Bereits 1976 empfahl die Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post- und Fernmeldewesen (CEPT) die Einführung der 112 als europaweit einheitliche Notrufnummer. Der Hintergrund war zunehmend die wachsende Mobilität innerhalb Europas. Wer früher von Deutschland nach Frankreich, Italien oder Spanien reiste, konnte nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass überall dieselbe Notrufnummer verwendet wurde.
Am 29. Juli 1991 verabschiedete der Rat der Europäischen Gemeinschaften die Entscheidung 91/396/EWG. Diese verpflichtete die Mitgliedstaaten, die 112 als einheitliche europäische Notrufnummer einzuführen. Dabei war ausdrücklich vorgesehen, dass die 112 parallel zu bereits vorhandenen nationalen Notrufnummern besteht.

Von der europäischen zur internationalen Nummer

Die 112 wurde anschließend auch außerhalb der Europäischen Union übernommen beziehungsweise für bestimmte Netze und Mobiltelefone verfügbar. Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) führt die unterschiedlichen nationalen Notrufnummern in ihrer Datenbank. externer Link
Die Daten zeigen deutlich, dass es weltweit kein vollständig einheitliches Notrufnummernsystem gibt. Neben 112 existieren zahlreiche nationale Nummern.

Heute ist die 112 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union als Notrufnummer erreichbar und vermittelt im Notfall unter anderem zur Feuerwehr. Darüber hinaus ist sie in zahlreichen weiteren europäischen Staaten sowie in einzelnen Staaten außerhalb Europas als allgemeine Notrufnummer eingerichtet. In anderen Ländern kann die 112 insbesondere aus Mobilfunknetzen funktionieren, ohne dort die reguläre nationale Notrufnummer zu ersetzen. Eine weltweit einheitliche Feuerwehr-Notrufnummer ist die 112 daher nicht.

Die Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert was hinter dem Notruf passiert und entwickelt es immer weiter. Mit der Digitalisierung können zusätzliche Informationen übertragen werden.

Mobilfunk

Mit der Verbreitung des Mobiltelefons entstand ein neues Problem. Der Anrufer konnte nun praktisch überall telefonieren – aber die Leitstelle musste herausfinden, wo sich der Anrufer befindet. Heute können zusätzlich Standortinformationen genutzt werden. In Deutschland gehören dazu unter anderem Verfahren zur Positionsbestimmung von Mobilfunkteilnehmern. Die Bundesnetzagentur nennt ausdrücklich die Übermittlung von Standortdaten als Bestandteil moderner Notrufverbindungen. Damit hat sich der Notruf von einer reinen Sprachverbindung zu einer Informationsverbindung entwickelt.

eCall

Der europäische eCall ist die nächste Entwicklungsstufe. Bei einem schweren Verkehrsunfall kann ein Fahrzeug automatisch einen Notruf über 112 auslösen und dabei unter anderem Informationen über seinen Standort übermitteln. Zusätzlich zur Sprachverbindung überträgt das im Fahrzeug installierte eCall-System den per Satellitenortung ermittelten Unfallort, die Unfallschwere und Infos zum Fahrzeug (u.a. Anzahl der Insassen). Telefonanruf und Daten werden per Mobilfunkverbindung an die nächstgelegene 112-Rettungsleitstelle übermittelt. Bei geringfügigen Auffahrunfällen bleibt das System inaktiv. Wenn jedoch die Airbags auslösen setzt das System automatisch einen Notruf ab und baut neben der Daten- auch eine Sprechverbindung mit der Leitstelle auf.
In Medizinische Notfällen können im Fahrzeug befindliche Personen einen meisten am Himmel und unter einer Klappe verborgenen SOS-Notruf-Knopf betätigen um die Rettungskräfte zu alarmieren.

Quellen